Von uns entwicklete App will Nachhilfe für alle Kinder leichter zugänglich machen

Ab sofort ist die neuartige Nachhilfe-App ,,lehrerfinden.de“ kostenlos für Android-Smartphones  verfügbar. Sie soll Schüler(innen), die Nachhilfe benötigen, mit qualifizierten privaten Anbietern – ob Studierende oder pensionierte Lehrer(innen) – digital zusammenbringen.

Berlin, 10.08.2021 – Mit der neuen, anwenderfreundlichen App ,,lehrerfinden.de“ können Eltern und Nachhilfelehrer(innen) in nur drei einfachen Schritten ein Profil erstellen. Schüler(innen) können ,,lehrerfinden.de“ dauerhaft kostenlos nutzen, während die App den Nachhilfelehrer(innen) für 30 Tage kostenlos zur Verfügung steht. Nach Ablauf dieser Testphase wird eine monatlich moderate Gebühr von 4,99 Euro erhoben. Nachhilfelehrer(innen) können ihren Stundenpreis individuell bestimmen bzw. mit den Eltern vereinbaren. Von dem Honorar müssen sie keine Provision an Befound24 abführen.

Mit Hilfe der integrierten (auch abschaltbaren) Alarmfunktion werden beide Zielgruppen automatisch informiert, sobald es eine passende Übereinstimmung zwischen Nachhilfe-Suchenden und Anbietern für ein bestimmtes Schulfach gibt. „In dieser sinnvollen Funktion liegt der eigentliche Mehrwert unserer neuen App, die die Suche zwischen Eltern und Nachhilfelehrer deutlich erleichtern soll, indem sie beide Seiten schnell miteinander verbindet. Der Name „lehrerfinden.de“ drückt treffend aus, dass mit Hilfe unserer digitalen, niederschwelligen Lösung beide Zielgruppen unkompliziert zueinander finden können“. 

Meta-Studie belegt gravierende Unterrichts- und Kompetenzdefizite

Wie sinnvoll und wichtig eine solches digitale Lösung zu Vermittlung von Nachhilfebedarf und -Angebot für Schüler(innen) gerade jetzt ist, belegt die am 6. Juni 2021 veröffentlichte Meta-Studie der Frankfurter Goethe-Universität über die pandemiebedingten Bildungsdefizite in Deutschland: „Die durchschnittliche Kompetenzentwicklung während der Schulschließungen im Frühjahr 2020 ist als Stagnation mit Tendenz zu Kompetenzeinbußen zu bezeichnen und liegt damit im Bereich der Effekte von Sommerferien“, erklärt Andreas Frey, Professor für Pädagogische Psychologie und einer der Studienautoren, laut online-Portal ‚news4teachers.de’. (1)

Betroffen sind vor allem Kinder von Familien, die aus prekären Verhältnissen stammen. Denn während der Schulschließungen konnten besonders Eltern aus bildungsfernen Milieus – häufig auch noch mit Migrationsgeschichte – kaum in die Lehrerrolle schlüpfen um Schulwissen angemessen zu vermitteln und so Unterrichtsausfälle zu kompensieren. Die betreffenden Kinder waren im Homeschooling deshalb meist weitgehend auf sich selbst gestellt. Deshalb befürchten fast alle Experten, dass die Schere zwischen Kindern aus privilegierten Familien einerseits sowie aus sozial schwächeren Familien andererseits immer weiter auseinandergeht. Zumal Kinder in der Pandemie sowieso zu den Schwächsten gehören, was leider „kein neues Phänomen“ sei, erklärte Karin Böllert, Professorin für Erziehungswissenschaften in Münster und Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe bei der Vorstellung des „Kinder- und Jugend(hilfe)-Monitor 2021“. Die Süddeutschen Zeitung zitiert in ihrem Bericht vom 11. Mai 2021 die Wissenschaftlerin mit der Aussage „Kinder haben in Deutschland generell eine schlechte Lobby. Das war auch schon vor Corona so. Jedes fünfte Kind in diesem reichen Land wächst in Armut auf. Corona hat die Situation verschärft und sichtbar gemacht”. (2)

Eine niederschwellige mobile Anwendung für mehr Bildungsgerechtigkeit

Wegen der oft überteuerten Gebühren und Beiträge kommerzielle Anbieter konnten sich gerade sozial schwächere Familien vielfach keine professionelle Nachhilfe leisten. Ihre neue mobile Lösung verstehen die Köpfe hinter “lehrerfinden.de“ deshalb auch als Beitrag, mit dem sie konkret etwas gegen die weit verbreitete Bildungsungerechtigkeit tun wollen, die in der Pandemie noch größer geworden ist.

„Unsere neuartige App soll möglicht allen Kindern den Zugang zu Bildung und günstiger Nachhilfe deutlich erleichtern. Mit Hilfe dieses digitalen Vermittlers bringen wir die wachsende Nachfrage danach mit passenden privaten Anbietern wie Studenten, (pensionierten) Lehrkräften, Dozenten und auch Trainern zusammen und helfen Kinder damit wirkungsvoll versäumte Unterrichtsinhalte auf- bzw. nachzuholen sowie vorhandene Wissenslücken zu schließen“, erläutert Constantin von Lüttgen, Head of Marketing und Finance von ,,lehrerfinden.de“.

Die „lehrerfinden.de“-Gründer leben schon viele Jahre in Berlin.

Den Gründern ist es deshalb ein großes Anliegen, dass entsprechend qualifizierte Lernhilfen und -Angebote allen Kindern diskriminierungsfrei zugänglich gemacht werden – unabhängig von ihrer Herkunft und dem sozialen Status ihrer Familien.

Die App wurde mit Unterstützung von Mario Heinze von den Byterebellen realisiert, der sich auf die Entwicklung von Online Startup-Lösungen spezialisiert hat und auch als Fotograf & Fotokünstler tätig ist.

Die „lehrerfinden.de“-Initiatoren sind sehr an Kooperationen mit Unternehmen, Organisationen  oder Vereinen interessiert, die dabei helfen, die Bekanntheit dieses neuartigen sozialen Projektes zu erhöhen und damit zusammen etwas verändern und bewegen möchten.

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